Ein Ja für die regionale Eissporthalle und ein nein für die „Zersiedelungsinitiative“

Am 10. Februar 2019 stimmen wir über die Ergänzung der Statuten der Region Maloja ab. Durch diese Ergänzung der Statuten wird der Aufbau und spätere Betrieb einer regionalen Eishalle zu einer Aufgabe der Region erklärt. Seit vielen Jahren prüfen Interessengruppen und Politik mögliche Realisierungen einer Eishalle respektive Überdachung der bestehenden Kunsteisbahn Ludains in St. Moritz.

Die SVP Oberengadin ist der festen Überzeugung, dass unsere Region in naher Zukunft unbedingt eine Eissporthalle benötigt.

Eissport hat im Oberengadin eine langjährige Tradition. Verschiedenste Wintersportarten wie Eishockey, Eiskunstlauf, Eisschnelllauf, Curling, Eisstockschiessen uvm. werden in unserer Region seit vielen Jahrzehnten unter freiem Himmel bei Wind und Wetter mit viel Engagement und Freude ausgeübt. Gleichzeitig beobachten wir jedoch auch, dass sich die verschiedenen Eissportarten von klassischen Wintersportarten immer mehr zu Ganzjahressportarten entwickeln.

Durch die direkte Wetterabhängigkeit ist es für die verantwortlichen Personen unmöglich, Trainingssicherheit und Planungssicherheit bei Meisterschaftsspielen und Turnieren zu gewährleisten. Auch für die Gesundheit der Sportler und Sportlerinnen ist die Ausübung ihres Sports bei Wind und Wetter nicht unbedingt förderlich.

Die SVP Oberengadin hat aus diesen und weiteren Gründen bereits im letzten Jahr ein Sportstättenkonzept bei der Präsidentenkonferenz eingefordert, mit dem Ziel, unter anderem die Wichtigkeit einer regionalen Eissporthalle aufzuzeigen. Die Umsetzung dieses Sportstättenkonzeptes wurde mehrmals von der Präsidentenkonferenz versprochen, ein finaler Entscheid jedoch immer wieder vertagt.

Ebenfalls stimmen wir am 10. Februar 2019 über die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)» ab. Die SVP Oberengadin empfiehlt, diese Initiative abzulehnen. Die Kantone sind immer noch damit beschäftigt, das Raumplanungsgesetz 1 umzusetzen. Dieses Raumplanungsgesetz schreibt den Kantonen etwa vor, dass sie nur Baulandreserven für 15 Jahre schaffen dürfen. Es braucht sicherlich neue, angepasste Richtpläne und wo nötig auch Rückzonungen. Mit dieser Initiative jetzt schon wieder neue Regeln aufzustellen, ist unseres Erachtens jedoch wenig sinnvoll. Diese Initiative erschwert umso mehr auch die Bautätigkeit im Hinblick auf Sportstätten und Gewerbezonen.

Stimmen Sie am 10. Februar 2019 mit Ja für die regionale Eissporthalle und mit Nein zur „Zersiedelungsinitiative“.

 

 

 

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