Seit dem stilllegen der 1926 erbauten Schanze im Jahre 2006 sind nun fast 10 Jahre vergangen. Es wurde geplant, projektiert und im November 2013 abgestimmt. Auch die SVP begrüsste den Entscheid und steht hinter einer neuen Olympiaschanze, die technisch top und FIS tauglich sein soll, aber nicht so!

Die Fraktion der SVP hat die Medienmitteilung der Schanzenkommission vom 9. Juli zur Kenntnis genommen, ist jedoch mit dem Vorgehen nur bedingt einverstanden. Für ein Ort, der mit dem Slogan top of the World wirbt, sind solche Meldungen inakzeptabel. Die St. Moritzer Bevölkerung war bereit für dieses Projekt 11,5 Millionen Schweizerfranken auf den Tisch zu legen. Nach verschiedenen negativen Meldungen nun ein solcher Schlag. Es sollen Mehrkosten von 6 bis 8,6 Millionen anfallen, die Gründe dafür lösen Unverständnis aus. Alle anfallenden Kosten müssen vor einem Volksentscheid klar ersichtlich sein und nicht erst während der Bauphase eruiert werden.  Positiv zu werten ist allerdings, dass weitere Arbeiten aufs Eis gelegt wurden, bis die Finanzierung geklärt wird. Die Fraktion der SVP wünscht sich, dass andere Finanzierungsmöglichkeiten gesucht werden, allfällige Nachtragskredite würden unter diesen Umständen von der SVP nicht mehr unterstützt.

Wir fordern hier eine genaue und transparente Aufklärung der Abläufe und wollen wissen wo die Verantwortlichekeiten liegen. Unvollständige Projekte dürfen dem Volk nicht mehr vorgelegt werden.

 

 

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